Artikelen

1)     Het onderstaande artikel over elektromagnetische golven heb ik geschreven naar aanleiding van een vraag van een collega.

Het artikel bevat geen bewijzen, wel enkele, opzettelijk aangebrachte fouten.

Elektromagnetische velden

 

2)     Binnenshuis wordt zeer vaak van draadloze telefoons gebruikgemaakt. Op het ogenblik zijn dit meestal DECT-telefoons. In het op de home-pagina genoemde boek van Wolfgang Maes staan op de pagina’s 425-447 en 472 enkele kritische opmerkingen over deze apparaten.

In het kwartaaltijdschrift Wohnung +Gesundheit brengt W. Maes de zaak up-to-date.

Het Institut für Baubiologie + Oekologie ( IBN ) was zo vriendelijk mij twee overdrukjes uit het tijdschrift Wohnung + Gesundheit ter beschikking te stellen.

Op de webstek van het IBN kunt u bovendien de inhoudsopgave van dit tijdschrift vanaf 1991 raadplegen.

En hier de twee overdrukjes:

Draadloze telefoons 1

Draadloze telefoons 2

De Siemens Gigaset apparaten geven aanleiding tot veel onderzoek. Ook de bouwbioloog Dr.-Ing. Martin Virnich, Mönchengladbach, heeft uitgebreide metingen aan de Siemens Gigaset apparaten verricht.

Virnich Siemens Gigaset

 

3) Op de webstek http://www.hese-project.org van het internationale project over “ human ecological social economical “ problemen van de mens in zijn dagelijks leven verscheen in week 44, 2010, een bijdrage van Dr. W. Mosgöller, hoogleraar aan de Medizinische Universität Wien. Deze bijdrage bestond uit een overzicht van de jongste literatuur op het gebied van a-thermische effecten van hoogfrequente elektromagnetische straling op mens en dier.

Een samenvatting van deze bijdrage is door K. D. Beck met goedkeuring van de auteur gemaakt onder de titel:

 

Stand der Untersuchungs-Ergebnisse von zellulären Veränderungen durch HF-EMF-Befeldung bei Einhaltung der gültigen ICNIRP-Grenzwerte

 

Kurzfassung eines Beitrages von Prof. Dr. med. W. Mosgöller:

 

„Vorsorge aufgrund wiederholter Feststellung sogenannter a-thermischer Wirkungen von HF-EMF“

 

Befeldungsbedingte DNA-Brüche werden als Risikoindikator für Krebserkrankungen gewertet!

Es kann Jahrzehnte dauern, bis alle Hintergründe umfassend erforscht und klar sind.

Wie soll man sich zwischenzeitlich verhalten?

 

In sensiblen Zellen zieht die HF-EMF-Befeldung DNA-Brüche und Proteinveränderungen nach sich. Eine minutenweise unterbrochene Befeldung (5 min „an“, 10 min „aus“) wirkt stärker als eine kontinuierliche Belastung. Dieser Sachverhalt ist ein starker Hinweis, dass nicht nur „lineare Dosis-Wirkungs-Abhängigkeiten“ bei Untersuchungen auf der Molekularebene zu erwarten sind (linear: „je länger/je intensiver/je näher..., desto stärker die Effekte“).

Auch die Modulation der Befeldungssignale steigert die Effekte.

 

Diese Ergebnisse (expositionsbedingte DNA-Brüche) sind vielfach international bestätigt. Sie wurden sowohl „in vitro“ (Zelluntersuchungen im Labor außerhalb des Körpers) als auch „in vivo“ (Untersuchungen am lebenden Tier) nachgewiesen.

 

Bisher diskutierte Widersprüche lösen sich als scheinbar auf. Wenn die Befeldungen z. B. unter 2 Stunden blieben, zeigte sich kaum eine Reaktion. Wurden die Befeldungszeiten jedoch verlängert, so wurden die DNA-Brüche gefunden. Dass Publikatonen mit kürzerer Exposition weniger Effekte beschreiben als solche mit längerer Exposition, ist kein Widerspruch in den publizierten Daten, sondern erklärt sich aus der Existenz einer Zeitschwelle.

 

Der Beitrag löst einen weiteren „Widerspruch“ als scheinbar auf. DNA-Brüche traten nur an bestimmten Zelltypen auf. Lymphozyten zeigten sich widerspruchsfrei als eher robust. Die Robustheit einer Zell-Type hebt aber die Empfindlichkeit einer anderen nicht auf. Als „sensibel“ wurden Zelltypen wie Fibroplasten, Neuronen, Trophoblasten, CHL-Zellen, lymphoblastoide Zellen gefunden. Sie zeigten DNA-Brüche bei niedrig dosierter Exposition.

 

Die sog. „Latenzzeiten“ („Zeitschwelle“), bei denen trotz Befeldung (noch) keine Effekte beschrieben sind, schwanken bei den bis jetzt gefundenen „sensiblen“ Zelltypen zwischen 20 Min. und 16 Stunden.

 

Effekte bei niedrigerer Befeldungsintensität wurden an sensiblen Zellen nach Ablauf der „Latenz-zeit“ auch bei sehr niedrigen Intensitäten gefunden (SAR-Werte: 1,2 bzw. 0,1 W/kg je nach Unter-suchungsbedingungen bei invitro-Untersuchungen).

 

Nach Exposionsende benötigen die Zellen eine „Erholungszeit“, nach der die expositionsbedingten Effekte verschwunden sind. Sowohl für die DNA-Brüche als auch die Proteinveränderungen wurden 2 Stunden Erholungszeit beschrieben. Die gefundene Erholungszeit legt nahe, dass zum Schutz vor gesundheitlichen Expositionsfolgen - ergänzend zu den BfS-Empfehlungen - die Einhaltung von Pausen bei Handy-Telefonaten zu empfehlen ist.

 

Für genauere Empfehlungs-Angaben sind jedoch noch weitere Untersuchungen nötig.

 

Jeder kann sein mögliches Risiko minimieren, indem er/sie „umsichtige Vermeidung“ praktiziert. Wie das in der Praxis geht, kann man im Abschlussreport des  ATHERM-Projektes auf den Seiten 171-173 nachlesen.

 

 

 

De bijdrage van Prof. Mosgöller zelf staat onder VorsorgeGrenzwerte .